Digital Signage!

Mai 12, 2015 | By

sexappeal02elektronische Produkt-Präsentationen sowie kurze Clips und Werbespots auf grossformatigen Displays kommen an deutschen Werbestandorten, bevorzugt in Metropolen, im Vergleich zu anderen europäischen Ländern eher bescheiden zum Einsatz, denn hierzulande dominiert das Printmedium für Out-of Home Werbung an markanten Werbeflächen, wie z.B. die Werbemittel für „nackte Wände“ an Gebäuden, noch;-)

Digital Signage könnte man vereinfacht als elektronische Plakatierung bezeichnen, wobei die Dimension und Formatwahl sich nicht nur auf das Grossformat beschränkt, sondern auch kreative POS-Solutions und kleinere Galerie-Formate zunehmen werden. Für die darstellende Fotokunst erweisen sich elektronische Medien naturgemäss flexibler als klssische Printmedien in Galerie-Qualität, da ein Sujet als werbewirksame Story platzsparend auf nur einem elektronischen Werbemedium publikumswirksam gezeigt werden kann. Die technologische Weiterentwicklung von elektronischen Displays sowie von Werbe-Bildschirmen hat mittlerweile ein Niveau erreicht, den Ansprüchen von bildender Kunst auf elektronischen Werbeflächen gerecht zu werden, zumal extrem hohe Megapixel Auflösungen, die für grossformatige Fine-Art-Prints schon obligatorisch sind, für die Darstellung auf hochwertigen „Low Resolution“ Displays noch nicht mal notwendig sind. Es ist auch eine Frage des Betrachtungabstandes zum Motiv, in der Aussenwerbung bringt eine hohe Pixeldichte von 300 dpi qualitativ keine weiteren Vorteile, da für visuelle Reize und prägnante Bildinformationen geringere Auflösungen vollkommen ausreichen!

Digital Signage bezeichnet nicht nur Formen elektronischer Publikationen im Out-of-Home Segment, denn digitaler Wandschmuck gehört imho auch dazu: Digitalbildrahmen sind flexible und leichte Wandbildschirme vornehmlich für den Home-Sektor, diese Präsentationsflächen haben imho ein enormes Marktpotential, wobei mir eine ausgereifte Low Resolution Technologie auch im Hinblick der Vermeidung von Datenmonstern wesentlich symphatischer ist als 4k Darstellungen mit Pseudo 3D Effekten, die mich eher an kitschige Disney Produktionen erinnern, sie sind imho für visuelle Eindrücke klassischer Fotokunst auf Digitalbildrahmen und anderen Systemen entbehrlich. Darstellende Kunst benötigt nicht unbedingt extrem hohe Auflösungen, unabhängig von der Wahl der passenden Standorte könnte Digital Signage den Beweis liefern, dass eine Datenergonomie im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und schnellem Workflow auch der bildnerischen Kunst zu Gute kommt, besonders wenn permanent Daten aus der Cloud eingespielt werden;-)

Digital Signage ist eine aufstrebende Branche, ich bin gespannt, was da noch kommt, zumal diese durchaus effizienten Werbeträger auch im Blickpunkt der Energieeinspeisung durch leistungsfähige Akkus sowie durch selbstgeneriertem Solarstrom immer attraktiver werden…

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Category: Magazin, photowerbung, Trends

Rheinlaender

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mein Sex ist der Sarkasmus

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