Less is More – Minimalist Photography

April 20, 2019 | By

Nicht nur in der globalen Politik sind Reformen für ein solides Wirtschaftsgefüge mit dem Ziel sozialer Entspanung unausweichlich, ein Quantum Glasnost und Perestroika würde auch mancher Fotoproduktion zu mehr Aufmerksamkeit und Orientierung verhelfen. Ob analog oder digital produziert, spielt für ausgezeichnete Bildergebnisse eine eher untergeordnete Rolle. Eine durchaus interessante Stilrichtung findet immer mehr meine Beachtung, besonders im Hinblick der digitalen Bilderflut durch schlichte sowie ästhetische Kompositionen herauszustechen.

Fotominimalismus bezeichnet nicht nur die hohe Kunst der Reduktion, sondern zudem die Kunst mit wenigen Bildelementen Aussergewöhnliches zu produzieren. In der Regel basieren minimalistische Fotografien auf frontalen Ansichten, allerdings sind raffinierte Perspektiven durchaus erlaubt, sofern der minimalistische Charakter damit nicht verloren geht. Minimalistische Fotokunst ist mittlerweile zu einer potenten Nische geworden, die weltweit viele Freunde gefunden hat. Vermutlich ist die Begeisterung für die Minimalfotografie auch damit begründet, weil in Anbetracht des (werblichen) Bilderchaos und pausenlos schlechten Nachrichten die Sehnsucht nach Klarheit, Ordnung und entspannter Sinnlichkeit zugenommen hat.

Im Laufe der Jahre haben sich in meinem Blog fotografische Schwerpunkte herausgebildet, deshalb gilt folgenden Themen mein besonderes Interesse::

Minimalist Urban Scenes

Natur Scenes

Techno/Scientific Closeups

1/87 Modellfotografie

People/Lifestyle

Modefotografie

Surrealismus in Bildern

Erstaunlich ist, dass insbesondere minimalistische Fotokunst auf Kunstauktionen zum Teil Rekordsummen erzielen. Abgesehen davon macht die Kunst des Weglassens sehr viel Spass und lässt im wahrsten Sinne des Wortes viel Freiraum für Kreativität zu, was der Entwicklung der persönlichen Handschrift in Bildern durchaus förderlich ist. Fotominimalismus ist ebenso eine plakative Kunst unabhängig von Ausgabemedien und Auflösungen. Damit kündige ich ein recht interessantes Fotothema namens Texturo Design an, das auch ein zukünftiges Vermarktungsmodell für crossmediale Fotokunst beinhalten wird. Der aufmerksame Leser hat in den aktuellen Artikeln sowieso mitbekommen, worin sich mein Blog von anderen (Foto)Blogs unterscheidet. Diesbezüglich ist ein neues, frisches Bildportfolio in Produktion.

Minimalismus in der Fotografie

 

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Category: Kunstmarkt, Magazin, Texturen, Trends

Rheinlaender

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Querkopf, manchmal Spassvogel, weder mit abstrusen Ideologien noch mit Mainstream Medien kompatibel.

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