{"id":1850,"date":"2014-09-06T20:01:52","date_gmt":"2014-09-06T20:01:52","guid":{"rendered":"http:\/\/photoposter.de\/?p=1850"},"modified":"2015-08-20T23:19:39","modified_gmt":"2015-08-20T23:19:39","slug":"spannendes-thema-blog-selbstvermarktung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/photoposter.de\/?p=1850","title":{"rendered":"spannendes Thema: Selbstvermarktung von Blog-Werbung"},"content":{"rendered":"<p>aktuell sind nur sehr wenige Blog-Magazine Publikumsmagneten, viele Blogs scheinen auch angesichts des Social Media Booms sowie gegen\u00fcber den intensiv vermarkteteten Massenportalen und durch SEO und SEM hochgepr\u00fcgelten Publikationen eher ein Schattendesein zu fristen, das gilt insbesondere f\u00fcr Newcomer mit bescheidenen Budgets, die am Anfang der Projektierung von der \u00d6ffentlichkeit kaum wahrgenommen werden, an einer effizienten Refinanzierung eines Blogs mit Werbung ist daher erst recht nicht zu denken. Sicher m\u00f6chte jeder Power-Blogger langfristig die Fr\u00fcchte seiner Arbeit ernten, denn nachhaltige Leistung soll sich auch lohnen. Die Bedienung von Nischenthemen mit kleineren Marktvolumen bieten f\u00fcr spezialisierte Blogger die besseren Chancen, auch nach Durststrecken Gewinne zu erwirtschaften.<\/p>\n<p><strong>Mainstream oder No Mainstream?<\/strong><\/p>\n<p>die Bedienung von heissumk\u00e4mpften Massenm\u00e4rkten ist nicht nur zeit \u2013 und kostenintensiv, sondern auch mangels gigantischem Cash Flow kleiner Anbieter kaum realisierbar. Angesichts der Omnipr\u00e4senz der &#8222;freiwilligen&#8220; Internetmonopole sind kleine Publisher als Marktteilnehmer sowieso in einer ung\u00fcnstigen Position, alleine durch den Einsatz popul\u00e4rer Online-Werbeformen in die Gewinnzone zu gelangen, denn der Massen-Traffic l\u00e4uft i.d.R. \u00fcber eine mittlerweile \u00fcberschaubare Anzahl von publikumswirksamen Marken, vom grossen Online-Werbekuchen bleiben f\u00fcr den \u201cRest\u201d in der Tat nur die Kr\u00fcmel einer \u00fcppigen Werbetorte \u00fcbrig. Dennoch sind die Chancen selbst bei schlummernden und durchaus lukrativen Marktnischen gar nicht schlecht, die Werbeflaechen eines Blogmagazins oder einer \u00e4hnlichen Publikation mit vertretbarem Marketing, zum g\u00fcnstigen Zeitpunkt, selbst zu vermarkten. Gute Karten f\u00fcr den Blogger, der als Trendscout f\u00fcr lukrative Nischen sein Zielpublikum findet!<\/p>\n<p><strong>Click \u2013 oder Fixpreise?<\/strong><\/p>\n<p>ich will in diesem Blogartikel nicht auf die jeweiligen Verg\u00fctungsmodelle von Online-Werbung eingehen, dazu gibt es im WWW einen reichhaltigen Fundus an Informationen von Profis und w\u00fcrde hier auch den Rahmen sprengen. Nur so viel dazu: Verg\u00fctungen nach Clicks, Einblendungen, Leads usw. sind f\u00fcr kleinere Projektierer kaum den Aufwand wert, interaktive Werbemittel von\u00a0 prominenten Werbenetzwerken einzusetzen. In diversen Fachforen sind die Frustationserlebnisse kaum zu \u00fcbersehen, denn sowohl die Clickpreise alsauch die TKP S\u00e4tze fallen so d\u00fcrftig aus, dass sich solche Verg\u00fctungen eigentlich nur f\u00fcr angesagte Brands mit sehr hohem Traffic rechnen, damit bin ich schon bei den Nachteilen gelandet: die eingeblendete Werbung wird \u00fcberwiegend von Werbevermarktern eingespeist, mit der Gefahr von hohen Streuverlusten, die \u201crotierende\u201d Werbung so mit sich bringt, dazu aggressive Werbeformen mit garantierter Zornesr\u00f6te des Nutzers sowie Viruswarnungen, wenn Schadcode aus unsicheren Quellen von unsicheren Werbevermarktern eingespeist wird;-) auch l\u00e4sst sich die Problematik der Klickmanipulation zum Nachteil des Werbekunden trotz restriktiverer Kontrollmechanismen nicht ausschliessen!<\/p>\n<p>die Vermietung von Online-Werbeflaechen zu Fixpreisen sind in meinen Augen die angemessene Antwort zu herk\u00f6mmlichen Verg\u00fctungsmodellen und bringen f\u00fcr den Publisher (Blogger) und dem Werbekunden gleichsam Vorteile:<\/p>\n<p><strong>1)<\/strong> Klickbetrug durch Dritte ist kein Thema mehr!<\/p>\n<p><strong>2)<\/strong> ein Blogger braucht durch Direktvermarktung seinen Gewinn nicht mit anderen Vermarktern zu teilen, im Grunde genommen ist auch die fehlende oder unzureichende Transparanz, was am Schluss an den Publisher an Werbeeinnahmen ausgezahlt wird, ein Argument mehr f\u00fcr die Selbstvermarktung!<\/p>\n<p><strong>3)<\/strong> sehr essentiell, Branding von Marken! ein wichtiger Aspekt, der imho in der Welt der Online-Werbung gegen\u00fcber den TV \u2013 und Printmedien immer noch unzureichend ber\u00fccksichtigt wird! Es liegt auf der Hand, dass speziell Banner-Rotationen f\u00fcr die Imagewerbung von Unternehmen und Marken ungeeignet sind, es gibt dagegen gute Beispiele f\u00fcr effektive Imagewerbung, wo es auf Clickraten prim\u00e4r gar nicht ankommt! Vor ein paar Jahren entdeckte ich eine Schweizer Bildagentur f\u00fcr \u201cProfessionals\u201d mit schlichter Online-Werbung f\u00fcr Nikon. Das professionell wirkende Portal, wo neben der Bildervermarktung auch Jobs bzw relevante Dienstleistungen vermittelt wurden und vielleicht noch werden, pr\u00e4sentierte sich die Marke Nikon ohne technische Gimmicks nur mit ihrem Logo in kleiner Bannergr\u00f6sse wohlplatziert, f\u00fcr Nikon kam es in erster Linie darauf an, mit ihrer Traditionsmarke nicht als St\u00f6rfaktor im passenden Umfeld vertreten zu sein, das passende Umfeld machte ohne Zweifel einen professionellen Eindruck, die platzsparend arrangierte Branding-Kampagne passte meines Erachtens wie angegossen zur CI Strategie des japanischen Unternehmens, ich glaube auch nicht, dass der Betreiber dieser Bildagentur diese Werbeflaeche zu einem fixen Dumpingpreis verschleudert hatte;-)<\/p>\n<p><strong>ab wann lohnt sich Direktvermarktung?<\/strong><\/p>\n<p>als Werbekunde erwartet man idealerweise eine sehr hohe Besucherzahl abz\u00fcglich der ber\u00fcchtigten Traffic Bots pro Monat, wie hoch die kritische Masse sein muss, um als Publisher f\u00fcr direkte Werbekunden attraktiv zu sein, h\u00e4ngt nat\u00fcrlich von der Nische bzw der gew\u00e4hlten Branche(n) ab, sicher ist, dass stark schwankende Besucherzahlen f\u00fcr den Werbetr\u00e4ger ung\u00fcnstig sind, dagegen k\u00f6nnen konstante Besucherzahlen pro Monat mit Tendenz nach oben schon den ein oder anderen Werbekunden \u00fcberzeugen, eine Werbeflaeche zum Fixpreis zu buchen.<\/p>\n<p>Neben der zielgruppengerechten Erscheinung eines Webmagazins als potenter Werbetr\u00e4ger spielt noch ein weiterer wichtiger Aspekt eine entscheidende Rolle: der Trust, also die Vertrauensw\u00fcrdigkeit des jeweiligen Betreibers, ein Blogger der a) mit sensiblen Kundendaten, sagen wir mal, sorglos umgeht und b) seine Werbeflaechen auf Teufel komm heraus an jeden vermietet und damit seine Besucher evtl. Gefahren aussetzt, macht sich in der seri\u00f6sen Szene keinen guten Namen! Es ist besser, eine Anfrage zwecks Werbebuchung im Zweifel abzulehnen, als durch fehlende Kontrolle im Endergebnis Besucher und seri\u00f6se Werbekunden zu verlieren;-)<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong> es ist mitunter ein steiniger Weg bis zur lukrativen Direktvermarktung von Online-Werbung, f\u00fcr kommerziell verwertbare Nischenthemen abseits vom kostenintensivem Mainstream sind die Chancen der Selbstvermarktung nicht schlecht, wenn daf\u00fcr das Zielpublikum ann\u00e4hernd homogen ist. Eine Win-Win Situation ist f\u00fcr ein Blogprojekt realisierbar, wenn Blogger, Leser und Werbekunden von den eingesetzten Werbemitteln gleichsam profitieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>aktuell sind nur sehr wenige Blog-Magazine Publikumsmagneten, viele Blogs scheinen auch angesichts des Social Media Booms sowie gegen\u00fcber den intensiv vermarkteteten Massenportalen und durch SEO und SEM hochgepr\u00fcgelten Publikationen eher ein Schattendesein zu fristen, das gilt insbesondere f\u00fcr Newcomer mit bescheidenen Budgets, die am Anfang der Projektierung von der \u00d6ffentlichkeit<span class=\"more-button\"><a href=\"https:\/\/photoposter.de\/?p=1850\" class=\"more-link\">zum artikel -&gt;<span class=\"screen-reader-text\">spannendes Thema: Selbstvermarktung von Blog-Werbung<\/span><\/a><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4,46,81],"tags":[52,101,33],"class_list":["post-1850","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-magazin","category-trends","category-websites","tag-bloggerszene","tag-online-werbung","tag-werbung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1850","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1850"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1850\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1850"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1850"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/photoposter.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1850"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}