{"id":4935,"date":"2019-05-20T18:30:28","date_gmt":"2019-05-20T18:30:28","guid":{"rendered":"http:\/\/photoposter.de\/?p=4935"},"modified":"2022-12-31T10:10:37","modified_gmt":"2022-12-31T10:10:37","slug":"geld-verdienen-mit-fotokunst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/photoposter.de\/?p=4935","title":{"rendered":"Geld verdienen mit Fotokunst"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4941\" src=\"http:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet01.jpg\" alt=\"\" width=\"740\" height=\"657\" srcset=\"https:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet01.jpg 740w, https:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet01-300x266.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Im Grunde genommen ist das von der Politik oft rezitierte Schlagerwort &#8222;Digitalisierung&#8220;<\/strong> nun wirklich nichts Neues mehr und hat eher mit dem Siegeszug von Digitaldruck und Digitalkameras der sp\u00e4ten 90iger und fr\u00fchen 2000er ihren Ursprung. Sp\u00e4testens seit der Selfie Revolution ist insbesondere digitale Handyfotografie zu einem virtuelen Wegwerfprodukt mit kurzer Halbwertszeit geworden. Ein wahres Kontrastprogramm zur weltumspannenden Bilderflut ist die Entwicklung im internationalen Fotokunstmarkt, wo selbst Neuzug\u00e4nge zeitgen\u00f6ssischer Fotokunst teils hohe S\u00fcmmchen erzielen k\u00f6nnen. Sicher eine Frage guter Kuratierung, aber nicht nur das. Trotzdem ist nur ein Bruchteil fotografischer Kunst profitabel vermarktbar, auch was das Lowbudget Segment anbelangt.<\/p>\n<p><strong>Halten wir fest, dass im digitalen Bildermarkt <\/strong>keine nennenswerte Erl\u00f6se mehr zu erzielen sind<strong>.<\/strong> Nach der &#8222;Microstock&#8220; Offensive hat eine durchgreifende Marktkonzentration stattgefunden. Die verbliebenden Bildagenturen verwalten nicht nur den grenzenlosen \u00dcberfluss, sondern sind auch massgeblich f\u00fcr ruin\u00f6se Preisentwicklungen sowie deren unbefriedigenden Verg\u00fctungsmodelle f\u00fcr Fotografen verantwortlich. Vielleicht bis auf wenige Ausnahmen ist ein globaler Ramschmarkt entstanden, der selbst Hoffnungen auf ein regelm\u00e4ssiges, solides Taschengeld schwinden l\u00e4sst. Die Masse regelt den Profit f\u00fcr wenige Betreiber oder doch nicht mehr?<\/p>\n<p>Daf\u00fcr ist eine andere Entwicklung bemerkenswert, selbst bei der jungen, sozial vernetzten Generation ist das Interesse an Fotografie zum Anfassen stark gestiegen. Die Bereitschaft hat auch bei der jungen Zielgruppe zugenommen, innovative Fotoprodukte von K\u00fcnstlern f\u00fcr die Wand bzw Wohnraumdekoration zu kaufen. Individuelle Fotob\u00fccher mittels Digitaldruck in Kleinstauflagen, gepr\u00e4gt durch die Handschrift des jeweiligen Fotografen, sind nach wie vor beliebt und werden ebenso nachgefragt. Print hat gegen\u00fcber Online einen unschlagbaren Vorteil: ein haptisches Erlebnis mittels Verwendung verschiedener Materialien, die gew\u00fcnschte Emotionen wecken.<\/p>\n<p><strong>Die Chancen stehen nicht schlecht,<\/strong> zumindest ein regelm\u00e4ssiges Taschengeld mit Fotokunst zu verdienen. Allerdings l\u00e4sst sich mit beliebigen Fotomotiven auf Massentauglichkeit getrimmt kaum noch Geld verdienen. Das Durchst\u00f6bern von mittlerweile teils kostenlosen? Bildverzeichnissen k\u00f6nnte dabei behilflich sein, die Spreu vom Weizen zu trennen und eigene Stile zu entwickeln.<\/p>\n<p><strong>Mut macht das Beispiel<\/strong> eines guten Bekannten von mir, der als Lokalfotograf mit dem Verkauf von <span style=\"color: #ff6600;\"><strong>Photobooklets<\/strong><\/span> als Alternative zu volumigen Fotob\u00fcchern an Freunde und Bekannte einen kleinen Nebenverdienst generiert. Da er ausschliesslich analog fotografiert, muss das gesamte Archivmaterial digitalisiert werden. Das w\u00e4re auch als einziger Nachteil zu vermelden, denn sein vornehmlich schwarzweisser Stil ist durchaus gefragt. Der analoge Purist hat sich zumindest in seiner Umgebung einen guten Namen gemacht. Dokumentarische Fotokunst findet in gebundener Form ebenso grosses Interesse und schliesslich Abnehmer, in einer Umbruchzeit, wo Ballungsr\u00e4ume wie K\u00f6ln den Anschluss an die mobile Moderne nicht verpassen wollen;-)<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-4952\" src=\"http:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet02.jpg\" alt=\"\" width=\"740\" height=\"657\" srcset=\"https:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet02.jpg 740w, https:\/\/photoposter.de\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/booklet02-300x266.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 740px) 100vw, 740px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Grunde genommen ist das von der Politik oft rezitierte Schlagerwort &#8222;Digitalisierung&#8220; nun wirklich nichts Neues mehr und hat eher mit dem Siegeszug von Digitaldruck und Digitalkameras der sp\u00e4ten 90iger und fr\u00fchen 2000er ihren Ursprung. 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