Lost Places Germany

September 30, 2019 | By | 1 Comment

Szenen von Eisenbahnschrott, verwaisten Industriehallen und Relikte ehemaliger Konsumtempel sind begehrte sowie trendige Fotomotive in einer wahrhaftig turbulenten Zeit, die den harten Kontrast von Verlierern und Gewinnern des derzeitigen Immobilienbooms, gleichzeitig auch die wachsende Kluft zwischen Arm und Reich wiederspiegelt. Solche Gegensätze sind mittlerweile in unmittelbarer Nachbarschaft zu finden.

Verlorene Plätze, so die deutsche Bezeichnung für Lost Places, spiegeln ebenso die Sehnsucht nach Vergänglichem wieder, wo im morbiden Umfeld der ein oder andere Schatz im Verborgenen entdeckt werden will. Das Autobild in dieser Galerie zeigt einen Oldtimer, der schon bessere Tage gesehen hat. Auf dem Foto ist vermutlich die Karosserie des legendären BMW 502 zu sehen, Sinnbild der deutschen Wirtschaftswunderjahre, von denen sich die Bundesrepublik Deutschland aufgrund aktuell unterirdischer Politik sowie der Halbwahrheiten-Presse mit Tendenz zur Böhmermann Verblödung im rasanten Tempo entfernt.

In Zeiten prestigeträchtiger Vorhaben, die wahrscheinlich nie vollendet werden – wie der neue Berliner Flughafen –  lohnt sich das spannende Thema – Verlassene Orte – in Bildern festzuhalten mehr denn je. Die Kunstfotografie dient diesbezüglich nicht nur der zeitgenössischen Dokumentation von Szenen aus der Vergangenheit, sie hält kleine wie auch grosse Monumente der Vergänglichkeit für die Gegenwart und Zukunft lebendig.

Lost Places No.1

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Category: Magazin, Texturen, Trends

Rheinlaender

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Querkopf, manchmal Spassvogel, weder mit abstrusen Ideologien noch mit Mainstream Medien kompatibel.

Comments (1)

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  1. Rheinlaender Rheinlaender sagt:

    Werbeanzeigen in Bildern

    Konsequenz und Beharrlichkeit gehören zu meinen Prinzipien, Werbe-Ideen für Blogmagazine weiter zu entwickeln, ausserdem scheue ich keine Mühen, Abhängigkeiten von Suchmaschinen und Social Media Farmen deutlich zu reduzieren. Dieser Beitrag ist gleichzeitig ein Plädoyer für bessere Online-Werbung, die ohne verdeckte sowie exzessive Generierung von Datensätzen der jeweiligen Website Besucher auskommt.

    Keine Frage, der Werbeanzeigenmarkt ist heiss umkämpft, zumal die Big Data Konzerne die Geldhähne voll aufdrehen, den Online-Werbemarkt in der herkömmlichen Form komplett einzusacken. Aus eigener Erfahrung weiss ich, was Verdrängungswettbewerb bedeutet. Trotzdem sehe ich gute Chancen, mit alternativer Online-Werbung speziell im redaktionellen Umfeld nachhaltig Marktanteile zu gewinnen.

    Wie gewohnt ist die kleine Beispielgalerie eine weitere Demonstration von Werbeanzeigen in Fotografien, die gegenüber den flüchtigen Textanzeigen in Suchmaschinen gestalterische Vorteile für typografische Domainwerbung bieten. Deutlich mehr Effizienz bezüglich Markenbildung sowie eine absolute Adblock Resistenz zeichnen die fotokünstlerischen Werbemittel on Blog aus. Sicherlich entscheidet das Besucheraufkommen des Blogs über den Erfolg solcher Werbeflächen. Letztendlich kommt es auf die Bilder an, die als Rohstoffe für aussergewöhnliche Werbeformen funktionieren. Konzeptionelle, minimalistische Fotografie ist eine gute Möglichkeit mehr Traffic zu generieren. Die Produktion eines neuen Portfolios ist bereits in Arbeit. Mein Bilderkontingent geht jedenfalls zur Neige bzw ist im Photoposter Magazin gut verteilt.

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